Neuigkeiten · 10.08.2026
Die Akademie lernt einen zweiten Carrier.
Wie bereitet man Vertriebspartner auf ein Produkt vor, dessen Preise sich ständig ändern?
Ein Produktkurs und fünf aufeinander aufbauende Vertriebskurse bereiten auf ein zweites Carrier-Portfolio vor: Abrechnung je Nutzer statt je Anschluss, Paketwahl nach Bedarf, Preisgespräch und Einwände, das Verkaufen von KI-Telefonassistenten — und das Bestandsgeschäft, aus dem bei diesem Modell der eigentliche Ertrag kommt.
Was vorher das Problem war
Eine Produktpräsentation ist eine Vertriebsunterlage: Sie wirbt, sie verpflichtet nicht. Für eine Schulung ist sie zugleich zu viel und zu wenig — Dutzende Folien voller Funktionen, aber ohne die zwei, drei Sätze, an denen im Gespräch alles hängt. Beim Aufbau kam ein zweites Dokument dazu, ein Flyer für Partner — und damit ein Befund: Die beiden Unterlagen nennen für dieselben Pakete verschiedene Namen. Kein Widerspruch im Produkt, sondern in den Unterlagen. Genau das steht jetzt im Kurs.
So sieht das in televero aus
Schematischer Nachbau der Oberfläche, kein Bildschirmfoto — und das mit Absicht: Ein Foto veraltet still, sobald die Anwendung umgebaut wird. Der Nachbau liegt im Quellcode neben der Oberfläche und wird beim Umbau mitgeändert. Dieselben Schaubilder nutzt die Online-Akademie in den Kursen zur Bedienung.
Die Entscheidungen dahinter
- Ein Produktkurs erklärt, was das Produkt ist. Fünf Vertriebskurse in einem Lernpfad erklären, wie man damit ein Gespräch führt: passender Kunde, passendes Paket, Preis und Einwände, KI-Telefonassistenten, Bestandsgeschäft.
- Der Kurs zu den KI-Telefonassistenten ist der einzige, in dem der Kunde nicht nur ein Produkt kauft, sondern selbst Betreiber eines KI-Systems wird. Was ihn dabei trifft, steht offen im Gespräch statt im Kleingedruckten — und die Grenze der Verkäuferrolle gleich daneben: Verbindlich ist der Verordnungstext, nicht der Verkäufer.
- Der Namensunterschied der beiden Unterlagen bekommt eine eigene Folie. Hält ein Kunde die ältere vor, muss ein Verkäufer wissen, warum die Bezeichnungen abweichen — wer das weiß, wirkt sicher; wer es nicht weiß, wirkt ertappt.
- Ohne Endkundenpreise, und das ist eine Entscheidung: Ein Kurs mit Preisen veraltet unbemerkt. Der Verkäufer lernt sie, sagt sie ein Jahr später einem Kunden, und niemand merkt es, bis die Rechnung kommt. Ein eigener Test hält alle fünf Kurse preisfrei — er schlägt an, sobald ein Eurobetrag oder Minutenpreis hineingerät.
- Die Fragen beschreiben Situationen: „Ein Mitarbeiter nutzt Tischtelefon, Diensthandy und Softphone — wie viele Nutzer sind das?" statt „Was ist ein Seat?". Wer die Situation trifft, hat verstanden; wer eine Definition auswendig kann, nicht unbedingt.
- Angaben des Anbieters bleiben Angaben des Anbieters. Aussagen zu Herkunft, Datenschutz und Regulierung stehen im Kurs als das, was sie sind — nicht als Zusicherung, die ein Verkäufer gibt.
- Auch die eigene Provision steht im Kurs: Wo je Nutzer abgerechnet wird, ist eine sauber erfasste Nutzerzahl bares Geld — und der beste Zeitpunkt für ein Gespräch ist nicht der Abschluss, sondern das nächste Wachstum beim Kunden.
- Beide Quellen stehen mit Datum am Kurs, mit dem Vermerk, welche für die Paketstruktur maßgeblich ist. So bleibt ihr Alter sichtbar, statt geraten zu werden.
Für wen televero gedacht ist
Für Callcenter, Vertriebsagenturen und Door2Door-Vertriebe, die Carrier-Provisionen über mehrere Stufen weitergeben — vom Auftraggeber über den Mandanten und den Vertriebspartner bis zum einzelnen Verkäufer. televero rechnet ab und weist nach; es ist kein CRM-Ersatz und kein Dialer.
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